… oder doch eher Brasília??

http://www.youtube.com/watch?v=GCJVGtQswOw

31.03.2010

  • Hinflug: Unser Flieger machte sozusagen nur eine Zwischenlandung auf dem Weg nach Brasília. Irrtümlicherweise war Adrian von der umgekehrten Reihenfolge ausgegangen und war nach der Landung in Rio ganz verwirrt, als ich aussteigen wollte
  • Fahrt zum Hostel “Cidade Maravilhosa” in Glória
  • Spaziergang durch das nahegelegene Centro:
    • Aquädukt von Lapa (hierauf färht die Bonde-Bimmelbahn)
    • Catedral Metropolitana (moderne Katedrale mit vier riesigen Bunten Fensterfronten zu jeder Himmelsrichtung)
    • Largo de Caricoca (Hauptplatz benannt nach den Einwohnern Rios – die Carioca)
    • Confeitaria Colombo (sehr elegante Innnenaustattung und unbezahlbare Leckereien)
    • Museo Nacional de Belas Artes (ein Kunstmuseum, in welches wir aufgrund des Regens flüchteten)
    • Teatro Municipal (welches aufgrund Bauplanen nicht zu sehen war)

Eindrücke:

  1. Centro nicht sehr touristisch, jedoch brasilianisch: Alte Kolonialhäuser treffen auf moderne Architektur, dazwischen immer wieder Palmen
  2. sicheres Gefühl als erwartet, zwar laufen hier viele seltsame Gestalten herum, doch einzig am Aquätukt von Lapa hatten wir das Bedürfnis, ein wenig schneller zu gehen
  3. schlechter Voraprilscherz: Im Hostel erfahren wir, dass der Christo, einer der Attraktionen Rios schlechthin, gerade renoviert wird!

01.04.2010

  • Besuch des Sambódromo, welches zu Zeiten des Karneval mit Sicherheit spannender ist
  • Fussmarsch zum Centro
  • mit der Bonde, der Bimmelbahn, nach “Santa Teresa”, ein am Fusse eines Hügels gelegener Stadtteil. Normalerweise befinden sich an den Hängen immer Favelas, Santa Teresa ist jedoch keine. Im Gegenteil! Spaziergang durch das Viertel, die Straßen hoch und runter, die Villen bewundert und die Aussicht über Rio genossen
  • Besuch des Denkmals der gefallenen brasilianischen Soldaten des 2. Weltkrieges, welchem sich ein Museum anschloss, welches jedoch außer Patriotismus wenig Informationen zu bieten hatte
  • Besuch des Museums für Moderne Architektur… oder?! Warum hängen hier so viele Bilder?! Nach dem Durcharbeiten seines Reiseführers erinnerte sich Adrian noch an Schlagwörter wie Museum und Architektur. So beschlossen wir, diesem Museum einen Besuch abzusatten. Vor Ort beschleunigte sich der Eintritt ins Museum aufgrund meines Harndrangs außerdem noch, so ließen wir sämtliche Anzeigetafeln außer Acht. Leider mussten wir feststellen, dass wir im Museum für Moderne Kunst gelandet waren, welches lediglich vom berühmten Architekten Alfonso Eduardo Reidy
  • Spaziergang durch den Parque do Flamengo, am Strand entlang

Eindrücke:

  1. Santa Teresa gefiel: idyllisch, ruhig, wenn auch touristisch. Vergleichbar mit einem Dorf inmitten der Toskana.
  2. interessantes Kunstmuseum
  3. Warum zog Brasilien eigentlich in den 2. Weltkrieg ein?
  4. Besuch des Strands hat es rausgehauen: Erstes Mal tritt der Rio-Effekt ein! Meer, links der Zuckerhut, rechts die startenden Flugzeuge des zentralen Flughafens Santo Dumont, hinter uns der Park, dahinter der Christo. Ein tolles Panorama!

02.04.2010

  • Fahrt zum Maracana, dem größten Stadion Brasiliens
  • Besuch des Nationalparks Tijuca, Wanderung
    • tolle Natur!
    • fantastische Aussicht am Ende des Wanderpfades
  • vom Tijuca-Park zum Zuckerhut
    • endlose Warteschlange vor der Gondelstation
    • eigentlich wollten wir den Sonnenuntergang auf dem Zuckerhut verbringen, erreichten dessen Spitze jedoch erst bei Dunkelheit
    • gigantischer Ausblick!!!

Eindrücke:

  1. Der schönste Ausblick meines Lebens! Endlos viele Lichter, die Strände, die Hügel inmitten dieser riesigen Stadt! Und mittendrin der beleuchtete Christo (bzw. das beleuchtete Baugerüst des Christo)

03.04.2010

  • Fahrt zum zweiten Hostel “Rio Rockers” – leider umsonst: Die Reservierung war falsch eingetragen worden. Rückfahrt ins erste Hostel
  • unsere Wege trennen sich: Adrian fährt zum Christo, ich besuche zusammen mit einer Tschechin den Botanischen Garten
  • anschließender Spaziergang um die “Lagoa Rodrigo de Freitas”
  • im Hostel zusammen mit dem Personal des Hostels einen DVD-Abend veranstaltet

Eindrücke:

  1. Die Tschechin interessierte sich tatsächlich für die Namen der Pflanzen!
  2. Bot. Garten war sehr schön, der anschließende Spaziergang versorgte uns wieder mit dem Rio-Gefühl
  3. Nettes Personal im Hostel: Man taufte mich auf den Namen “Kate”, “Jette” ist für einen Brasilianer nach wie vor unaussprechbar. Bis heute weiß ich nicht, welchen brasilianischen Namen ich besser finden soll: “Ietschi” oder “Kate”?!

04.04.2010

  • Umzug Nr. Zwei: Jetzt sind wir in einem Hostel an der Copacabana
  • Spaziergang an der Copacabana, Ipanema und Leblon (die Traumstrände Rios) zu einem Hippiemarkt, der von Bildern, über T-Shirts und Schmuck alles zu bieten hatte
  • Strandstunde am Ipanema, bis es ein wenig zu regnen begann
  • spontaner Besuch eines Gottesdienstes, welcher sich als weise Entscheidung herausstellte: 50% der Anwesenden waren Kinder, dementsprechend war der Gottesdienst gestaltet. Wenig Gerede, sondern viel viel viel Musik (statt Orgel: Live-Musik mit Band)

Eindrücke:

  1. brasilianisches Strandleben pur: Jogger am Straßenrand, Volleyball und Fussball am Strand, Bikinischönheiten. Als Panorama: der Zuckerhut!
  2. wieder einmal ein sehr schöner Gottesdienst: Nicht einschläfernd, sondern stimmungsvoll!
  3. Frohe Ostern!

05.04.2010

  • Regen!!
  • einstündige Regenpause für einen Spaziergang an der Copacabana genutzt
  • restlichen Tag im Internetcafé und mit Stadt-Land-Fluss-Spielen verbracht

Eindrücke:

  1. Kann man den Indischen Ozean als Fluss gelten lassen?

06.04.2010

  • nach dem Aufwachen sehen wir, dass nicht der Boden unserer Hostelzimmer einen leichten feuchten Film erhalten hat, sondern dass die Straßen alle halb überschwemmt sind. Hostelpersonal gibt uns den Rat, schon früh zum Flughafen zu fahren, so lange es noch geht
  • Warten am Flughafen. Dass in Rio selbst gerade Weltuntergangsstimmung herrscht, bekommen wir im außerhalb gelegenen Flughafen Galeao gar nicht mit
  • Rückflug spätabends

Eindrücke:

  1. 8-Stunden-Warterei am Flughafen ist nicht langweilig!!

http://www.youtube.com/watch?v=qig0zc7Cy-0 

 

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