17.01.2010

Nach dem wohl besten Frühstück unsere Reise fuhren wir alle zusammen zum Hafen Tutoias, um von da aus auf einem alten Kutter das Parnaíba-Delta zu erkunden, das inselreiche und drittgrößte Flussdelta der Welt.

Den ganzen Tag verbrachten wir auf diesem Kutter. So zogen die ganze Zeit etliche Inseln mit vielen Mangroven an uns vorbei, aber auch Dünenlandschaften bekamen wir erneut zu sehen. Am Fuße einer Düne legten wir auch einen Zwischenstop ein, um auf der Düne eine tolle Aussicht über das Delta zu genießen.

Niemandem begegneten wir auf dieser Fahrt, abgesehen von Krebssammlern: Diese stehen in besonders sumpfigen Stellen im Ufer bis zu den Hüften im Matsch und suchen mit den Füßen nach Krebsen. Wenn es dann zwickt, wird gebuddelt.

Der schönste und entspannendste Teil der ohnehin durch und durch angenehmen Fahrt war der abendliche Teil. Zunächst ein fantastischer Sonnenuntergang über den Inseln. Als es dann dunkel und nirgendwo ein Licht angezündet war, legten wir uns auf das Dach des Kutters und schauten in den absolut klaren Sternenhimmel. Schon fast romantsisch.

An irgendeinem Hafen in der Pampa legten wir an, von da aus fuhren wir mit dem Sammeltaxi in die Hauptstadt des Bundesstaates Piauí, welchen wir inzwischen erreicht hatten: Parnaíba.

Dort trennten wir uns von zweien der drei Pärchen, mit dem Pärchen aus Rio fuhren wir noch am späten Abend mit dem Taxi zu siebt – inklusive Fahrer – nach Camocim.

Fotos 312 – 348 auf http://picasaweb.google.com/jetteaufreisen/UrlaubImUrwald

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